Start des FFL-Mofakurs zu Beginn des Schuljahres 2020/21

Erstmalig findet in Kooperation mit der Verkehrspolizei Mechernich ein Mofakurs an unserer Schule statt. Innerhalb von ca. 20 Doppelstunden werden die Schüler*innen auf die theoretische Prüfung beim TÜV vorbereitet, der praktische Prüfungsteil findet an der Schule im Rahmen des Unterrichts statt. Außer einer Prüfungsgebühr fallen keine Kosten an.

Die Hälfte des Unterrichts findet als praktischer Unterricht „auf dem Mofa“ statt. Fahrpraktische Übungen – z.B. das sichere Fahren eines Parcours – werden trainiert und machen die Jugendlichen fit, für den Verkehr auf der Straße. Auch soziale Kompetenzen wie situationsorientiertes, angemessenes Verhalten, Rücksichtnahme und das Übernehmen von Verantwortung sind Teil der Ausbildung.

In der anderen Hälfte des Unterrichts werden die Schüler*innen auf die theoretische Prüfung vorbereitet. Grundlegende Regeln des Straßenverkehrs werden erläutert und können mit Hilfe einer Lernsoftware – App – eigenständig geübt werden.

Theorie und Praxis gehen Hand in Hand und sensibilisieren für das gesamte Themenspektrum Verkehr, Mobilität und Umwelt. Bei Bedarf kann der erste Umgang mit dem Mofa auch in einer kurzen Einzeleinheit geübt werden, um dann in der Gruppe am Kurs teilzunehmen.

M.Weise / Kursleiter FFL Mofakurs

Solidarität!

„Liebe Schülerinnen und Schüler, obwohl ihr nicht mehr verpflichtet seid eure Masken am Sitzplatz zu tragen, appellieren wir als SV an euch, dieses doch zu tun, wenn ihr Lehrer oder Mitschüler habt, die zur Risikogruppe gehören.

Vielen Dank für eure Solidarität!“

Nähaktion „Masken für die Aktion Lichtblicke“

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen,

vor den Sommerferien wurde im Rahmen des Nähprojekts „Masken für die Aktion Lichtblicke“ fleißig genäht, Stoff gespendet und gegen eine freiwillige Geldspende Masken erworben.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei allen bedanken, die sich in irgendeiner Form an dieser Aktion beteiligt haben, sei es durch das Kaufen vieler Masken, das freiwillige Spenden von Soff und genähten Masken oder das Spenden von Geldbeträgen.

Ganz besonders bedanken möchte ich mich auch bei allen Geschäften und Praxen, die unsere Masken ausgelegt haben:

Bäckerei Kalt, Euskirchen

Tanzschule Schumacher, Euskirchen

Praxis für Ergotherapie Ricarda Hilbich, Euskirchen

Praxis für Naturheilkunde Ramona Klinkenberg, Euenheim

Geflügel Steeg Fridoon Rahimi, Kuchenheim

Ich freue mich, Ihnen und euch mitteilen zu können, dass wir eine Spendensumme von 1710,50 Euro an Radio Euskirchen und die Aktion Lichtblicke spenden konnten.

Sabine Bohsem

-Abteilungsleiterin 1-

Einschulungsfeier der neuen 5er in Corona-Zeiten

Am Mittwoch, dem 12.08.20, konnten wir wieder 150 neue Fünftklässler*innen an unserer Schule begrüßen.

Bei gefühlten 40 Grad und Maskenpflicht begann um 11:00 Uhr die erste von 3 Einschulungsfeiern. Zunächst begrüßte unser Schulleiter, Herr Thomas Müller, feierlich die 150 Kinder und ihre Eltern. Anschließend übergab er das Wort an unsere Abteilungsleiterin 1, Frau Bohsem, die dann weiter durch das Programm führte.

30 Grad und Maskenpflicht

In einer kleinen Rede hob sie zunächst hervor, dass der neue Jahrgang 5 nicht als der „Corona-Jahrgang“ in die Geschichte der Gesamtschule eingehen dürfe, er aber dennoch ein besonderer Jahrgang sei, weil er gleich zum Beginn mit vielen Herausforderungen konfrontiert wird, die es unter „normalen“ Umständen beim Übergang in die weiterführende Schule so nicht geben würde. Als Beispiel nannte sie die Maskenpflicht, die unterschiedlichen Anfangs- und Endzeiten, das Abstandhalten und das viele Händewaschen. Frau Bohsem sei sich jedoch auch sicher, dass alle Herausforderungen mithilfe aller Beteiligten gemeistert würden.

Abschließend betonte sie die Bedeutung von Wertschätzung, Individualität und Respekt, denen wir uns im täglichen schulischen Zusammenleben verpflichtet fühlen.

Nach einem Kurzvideo, dass die Tutoren*innen des 5. Jahrgangs für die neuen Kinder gedreht hatten, spendeten die Pastoralreferentin der Stadtpfarrei St. Martin, Frau Sudar und der evangelische Pfarrer, Herr Thoenes, den Segen in der Mensa, weil der ökumenische Einschulungsgottesdienst bedingt durch Corona ausfallen musste.

Die Segnung durch die Kirchenvertreter

Ebenfalls anwesend waren unsere Lernpartner. Frau Neamtu von der Kreissparkasse Euskirchen hatte mit ihrem Team einen Infostand auf dem Schulhof aufgebaut. Der Förderverein und die Katholische Jugendagentur (KJA) unterstützten die Einschulungsfeiern sowohl durch ihre Mithilfe beim Organisieren und Desinfizieren, als auch finanziell. So spendet der Förderverein jedes Jahr eine Sonnenblume und den Schulplaner für jedes Kind im Rahmen der Einschulungsfeier.

Zum Ende ging es auf den Schulhof, um Klassenfotos zu machen. Da am 12.08.20 noch nicht von allen Kindern die Einverständniserklärung zum Datenschutz vorlag, konnten bisher noch keine Klassenfotos hochgeladen werden.

Im Anschluss an das Foto verbrachten die Schüler*innen gemeinsam mit ihren Tutoren*innen und Paten*innen eine Stunde im Klassenraum für ein erstes Kennenlernen.

Euch allen- einen guten Start!!!

Projekt-Basiertes Lernen: Unsere Helden der Corona-Krise

In Zeiten von Corona ist doch so manches anders. Eine Krise eben. Dabei sagt es Max Frisch so schön: „Eine Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.“ Diesen produktiven Zustand haben wir genutzt, indem wir in den letzten Wochen vor den Sommerferien – mit dem für alle SchülerInnen und LehrerInnen neuen, rollierenden Systems mit der Kombination aus Präsenzunterricht und Homeschooling – für das projektbasierte Lernen verwendet haben.

Beim projektbasierten Lernen wird der Unterricht aus verschiedenen Fächern um eine Leitfrage herum zentriert. Unsere Leitfrage war: Wer sind unsere Helden in der Corona-Krise und wie können wir sie unterstützen?

Um diese Frage zu beantworten, lernten die Schülerinnen und Schüler mehr über Helden (Englischunterricht), die Darstellungen von Helden (Kunstunterricht), wie man Briefe und Interviews schreibt (Deutschunterricht) und wer für sie selbst ein Held ist (Soziales Lernen). Schließlich führten alle Schülerinnen und Schüler mit ihren persönlichen Helden ein Interview.

An dieser Stelle möchte ich gar nicht zu viel verraten, sondern einen Schüler der 6c mit seiner Reportage über seine Helden der Corona-Krise selbst zu Wort kommen lassen. Viel Spaß beim Lesen!

Christine Gierlich, Tutorin der 6c

Die Polizei, unser Freund und Helfer – Meine Helden der Corona-Krise

Ich habe den Polizisten und Pressesprecher Lothar Willems interviewt und viele spannende Infos und Antworten zu meinen Fragen bekommen. Aber warum mache ich dieses Projekt? Mir geht es darum, dass die Menschen erfahren, das hinter allem ein Gesicht steckt, sei es ein Arzt, oder ein Polizist. Hinter jedem Beruf steckt ein Mensch mit seinen eigenen Erfahrungen.

Wie ich das Interview bekam war einfach. Ich ging zur Kreispolizeibehörde Euskirchen. Dort traf ich einen Empfänger. Ich sagte zu ihm „Ich wollte fragen, ob ich mit einem Polizisten ein Interview führen könnte, wegen meines Schulprojekts „Helden in der Corona-Krise.“ Er sagte zu mir: „Ich schicke jemanden zu dir.“ Es war Lothar Willems, der Pressesprecher und Polizist der Kreispolizeibehörde Euskirchen. Er war nett mit viel Humor und wir vereinbarten ein Interview am 8.6.2020.

Ich wartete am Empfang bis mich dort abholte. Er nahm mich in sein Büro und ich setzte mich hin. Daraufhin holte ich meine Sachen raus. Dann führten wir das Interview. Ich hatte 10 Interviewfragen, die ich Lothar Willems stellte.

Meine erste Frage hieß: „Wie sind sie Polizist geworden?“ Er antwortete, dass er sich beworben hätte, weil man vorher kein Abitur brauchte. Er erzählte mir, dass er 4 Kinder hat und seinen Job mag. Er mag es mit Menschen umzugehen und anderen Menschen zu helfen.

Ich fragte ihn, wie er die momentane Lage in Euskirchen beschreibt. Er meinte, dass die Menschen lange gebraucht haben, um zu verstehen, warum diese Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz sind, die Menschen in Euskirchen hätten sich erst spät an die Corona-Schutzverordnung gehalten. 99 Strafdelikte gegen die Corona-Schutzverordnung sind daraufhin passiert. Die Verbrechensrate ist gleichgeblieben, außer dass die häusliche Gewalt, die leicht gestiegen ist.

Ich fragte Herrn Willems, ob er mal zur Waffe greifen musste. Damit ist gemeint, ob er sie einsetzten musste. Er musste tragischerweise einen Menschen erschießen, erzählte mir Herr Willems. Ich fragte ihn außerdem, was er zu Korruptionsvorwürfen sagt. Er sagte, dass es einen Korruptions-Beauftragten gibt. Es gab einen Fall, das zwei Polizisten für Geld vertrauliche Informationen herausgegeben haben. Schließlich wurden sie suspendiert.

Schließlich fragte ich ihn, was sein verrücktester Einsatz war. Er erzählte, dass es verrückte Einsätze reichlich gibt, meistens jedoch nachts.


Das waren auch schon meine Fragen. Man muss bedenken, dass ohne die Polizei in Deutschland und auch International nichts läuft. Sei es ein Unfall, die Polizei kommt hilft sofort. Ampel kaputt? Die Polizei kommt und regelt es. Bei jemanden wurde eingebrochen? Die Polizei kommt erneut und hilft.

Das müssen wir beachten: Jeder Mensch kann was in unser Lage tun. Zusammen sind wir stark. In dieser Lage natürlich ist es auf gut Deutsch gesagt „Scheiße“, aber wenn wir alle zusammenhalten, schaffen wir das. Und diese Reportage zeigt euch, dass wir alle etwas verändern können.

Endrit Bajramaj, 6c

Coronaprojekte in der Notbetreuung

Unterschiedliche Projekte sind unter der Leitung von Lehrerin Janet Prell in der Notbetreuung erarbeitet worden.

Projekt „Corona Virus“

Der Corona – Virus an sich sieht wirklich interessant aus. Er sieht aus wie ein Wesen aus einer andern Galaxy. Er sieht gruselig aus, deshalb wollten wir ihn nachbilden. Eine große Styroporkugel wurde mit mit Acrylfarbe betupft. Aus Wolle, heißem Wasser und Seife haben wir Filzkugeln geformt und mit Kleber an Zahnstochern befestigt.

Jetzt ist es ein Virus geworden, der kleine Angst macht, weil er so schön aussieht.

Alina 6a

Projekt „wir halten zusammen“

Wir kamen auf die Idee, weil wir in dieser Zeit alle zusammen halten müssen. Die Zeit ist für keinen leicht und alle müssen aufeinander aufpassen.

Die Hände berühren sich nicht, weil man Abstand halten muss. Trotzdem sind wir verbunden.

Anastasia 5b

Projekt „Regenbogen“

Uns war sehr schnell klar, dass wir einen Regenbogen malen wollen. Der Regenbogen ist das „Mutzeichen“ für Kinder in der Corona Zeit.

Die Farben des Regenbogens haben wir mit Themen beschriftet, die uns in dieser Zeit beschäftigt haben.

Rot – Corona Namen

Was macht die Corona Zeit mit mir ……

orange – Gefühle

gelb – Umwelt

grün – Familie

hellblau – Schule

dunkelblau – Freunde

lila – Freizeit

Wir haben uns gedacht, dass Handschuhe und Mundschutzmasken die Symbole für diese Zeit sind. Deshalb mussten sie unbedingt mit auf das Bild.

Anastasia 5b / Lara (Bufdi)

Projekt „Handschmeichler“

Für mich oder andere eine Freude machen, das stand hier im Vordergrund.

Aus kleinen eckigen Holzklötzen wurde mit flinken Händen und viel Schmirgelpapier fleißig geschliffen. Die Ecken und Unebenheiten verschwanden. Das Objekt wurde zum „Handschmeichler“. Mit dem Brennstab schrieben wir eine Botschaft, Symbol oder Namen auf das Holzstück. Freude beim Berühren. Augen schließen, fühlen und entspannen.

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