Chor der Gesamtschule tritt beim Adventsmarkt im Casino auf

Am ersten Adventssamstag trafen sich die aufgeregten Sängerinnen und Sänger des Gesamtschulchores zum kurzen Warm-up im Musikraum. Kurz darauf ging es auch schon in das nahegelegene Casino! Als Auftakt zur Veranstaltung „performten“ die singbegeisterten Kinder unter der Leitung von Frau Arlt zwei Weihnachtsklassiker. Begleitet wurden sie an der Gitarre von Herrn Friesen. Den Abschluss bildete ein weiterer Charts-Hit und ein Klavier-Solo von Evelyn H. (9e).

Nach dem überschwänglichen Applaus und der Danksagung durch die Organisatoren wurden die Kinder und Lehrer kulinarisch versorgt!

Ein toller Nachmittag mit großartiger Stimmung und viel Spaß!

Christmas Cup

Am Mittwoch traten drei Mannschaften gegeneinander an, um der erste Sieger des neu ins Leben gerufene „Christmas Cups“zu werden. Schüler und Lehrer lieferten sich erbitterterte Kämpfe, bei denen auf jedem Zentimeter der Willi-Maurer-Halle gedribbelt, gepasst und getänzelt wurde.

Dank des sehr souveränen Schüler-Schiedsrichters, Jamal Stroppolo, konnten sich alle an einem sehr fairen und unterhaltsamen Turnier erfreuen. Am Ende siegte jedoch die Cleverness des Alters, die Lehrer setzten sich dank eines besseren Torverhältnisses durch und holten den Titel.

Der Mythos ist damit geboren:

Sind Lehrer überhaupt zu besiegen?

Vielen Dank an alle, die mitgemacht, geholfen und angefeuert haben. Im nächsten Jahr gibt es bei der zweiten Auflage des Christmas Cups die Chance, die Lehrer vom Thron zu stoßen.

Nikolaus-Aktion

Am 6. Dezember war es endlich soweit! Die SV-Helfer und Helferinnen des Nikolaus verteilten in der ganzen Schule Schoko-Nikoläuse! Manch ein Schüler nahm den Schokogruß zwar überrascht aber strahlend entgegen. Wieder eine tolle und gelungene Aktion der SV!

Vielen Dank für das Engagement zur Verbesserung der Schulatmosphäre!

Sonderpreis der Lit Eifel

„Trau Dich, die Tür zu öffnen“

Shervan, Ziad, Mohamad und Tenzing gewinnen den Sonderpreis der Lit Eifel

„Als die Tür des Flugzeugs sich öffnete, freute ich mich sehr über die frische Luft und das Land der Freiheit. Und natürlich freute ich mich, meinen Vater nach zwei Jahren zu sehen. Dann habe ich mit einem neuen Leben angefangen. Nach vier Jahren ging ich wieder zur Schule.(…)“

So beginnt Ziad seine Kurzgeschichte mit dem Titel „Eine Tür in die Freiheit“, die er im Sommer beim Jugendliteraturpreis der Lit Eifel einreichte. Er berichtet darin von seiner Ankunft in Deutschland und der Klassenfahrt nach Holland, gleich in der 2. Schulwoche, seinem Staunen über das Watt (Das Meer war ganz anders als das Meer, das ich aus dem Irak kannte, es gab kein Wasser.) sowie von den positiven Erfahrungen mit der neuen Klasse, die ihn beim Schwimmenlernen unterstützte.

Mit ihren Kurzgeschichten haben die 4 Schüler aus der 9c/f die Jury im 6. Eifeler Jugendliteraturpreis überzeugt und den Sonderpreis Integration erhalten.

Die Geschichten sind knapp und eindringlich geschrieben, alle 4 berichten über eine Tür, die sich bei der Ankunft in Deutschland öffnet.

Shervans Erzählung „Das Leben ist nicht immer schön“ beginnt schon vor 9 Jahren:

März 2010   Aleppo, Syrien

Ich sah Fernseher als abends in den Nachrichten von einer Demonstration berichtet wurde. Die Soldaten haben auf die Demonstranten geschossen in Daraa, Syrien und langsam wurde es schlimmer und ein paar Monate später war Krieg zwischen Zivilisten und Armee überall in Syrien und dann mussten wir von Aleppo weg. Wir sind zu unserem Dorf gefahren in Afrin.

Auch Mohamad berichtet in „Eine Tür in die Sicherheit“ von seiner Familie: 

(…) Ich habe 5 Schwestern und einen Bruder. Meine Mutter wollte nicht, aber in der Nacht hat sie über unsere Zukunft nachgedacht. Mein Vater rief Freunde in der Türkei an, damit sie uns ein Haus vermieten. Nach 3 Stunden rief Vaters Freund zurück und am nächsten Tag packten wir unsere wichtigen Sachen. Meine Mutter hat gekocht und wir haben uns von unseren Nachbarn verabschiedet. Dann fuhren wir und wir weinten alle. Nach drei Stunden wurde es dunkel und wir fuhren auf einer Bergstraße… (…)

Tenzing hatte einen weiten Flug hinter sich, als sich die Tür öffnete: „Ich freute mich auf Deutschland. Zu Hause in Rajpur hatte ich schon ein paar Sätze in Deutsch geübt, zum Beispiel die Begrüßung und wie ich mich vorstelle.

Nach 8 Stunden über Land, Meer und Wolken landeten wir in Deutschland, Frankfurt.

Ich sah aus dem Fenster,  da waren viele Flugzeuge, das große Terminal und viele Arbeiter. Die Flugzeuge waren viel größer als in Indien.

Die Jungs haben einen halben Tag im Naturhochseilgarten in Nettersheim gewonnen, natürlich im Frühling!

Wer die Erzählungen ganz lesen möchte, findet das Buch mit allen eingereichten Geschichten bei unserem Schulleiter im Büro zur Ansicht, aber auch im Sprachpatenraum 2 hängt ein Ausdruck aller 4 Kurzgeschichten.

Jutta Schäfer

Gemeinsames Training mit den Telekom Baskets Bonn

Schüler und Schülerinnen der Klasse 6 der Gesamtschule Euskirchen starteten mit viel Motivation am Donnerstag (14.11.2019) in ihren Tag: Die Profis der Telekom Baskets Bonn zeigten den zwölf Nachwuchstalenten Tipps und Tricks beim Umgang mit dem Basketball.

(red). Anschließend gab es Autogramme, Gruppenfotos sowie Vereinsshirts und Trainingsbälle für den Unterricht. Das gemeinsame Basketballtraining fand im Rahmen des Sportförderprojekts „Baskets@school“ statt. Seit sechs Jahren begeistert die Deutschen Telekom und das Team der Baskets Bonn den Nachwuchs für Bewegung und sportliche Aktivität.

Gleich zu Beginn staunten die Kids und sagten zu ihrem Sportlehrer: „Herr Mostert, die sind ja alle viel größer als Sie.“ Und dann startete auch schon das Training: Branden Frazier, Marek Mboya Kotieno und Ben Simons aus der ersten Mannschaft der Telekom Baskets Bonn gingen mit den Sechstklässlern auf Korbjagd – angeleitet von Baskets Trainer Savo Milovic.

Zunächst standen das gemeinsame Aufwärmen und einige Dehnübungen auf dem Programm. Danach zeigten die Profis die wichtigsten Grundlagen des Basketballs: Ob Dribbeln, Passen oder Werfen, die Kinder waren begeistert vom Können der Baskets-Spieler und staunten über ihr Geschick.

Das Training fand in der neuen Turnhalle der Schule statt, die erst in der Vorwoche eröffnet wurde. Die Halle ist Teil einer Neuausrichtung der Gesamtschule Euskirchen, die Sport und körperliche Aktivität in Zukunft noch stärker in ihr Lehrkonzept integrieren möchte.

Für 2020 ist geplant, verschiedene Sportprofile zu etablieren, bei denen die Kinder je sechs Stunden die Woche in ihrer selbst gewählten Profil-Sportart trainieren und so verstärkt für Bewegung begeistert werden. „Ich selbst habe vor mehr als 15 Jahren mit den Baskets Bonn in einem Sportförderprogramm trainiert und hatte viel Spaß daran. Das Baskets Training ist für den neuen sportlichen Fokus unserer Schule daher ein toller Auftakt“, sagt Lehrer Gerrit Mostert, der sich im Namen seiner Klasse für die Einheit bewarb. Stephan Althoff, Leiter Konzernsponsoring der Deutschen Telekom ergänzt: „Gemeinschaftserlebnisse fördern den Teamgedanken im Sport. Das Besondere am Basketball ist, dass jeder seine Persönlichkeit einbringen kann. Größe und Athletik sind nicht alles. Die Kids sollen ihre individuellen Fähigkeiten entdecken und in Stärken verwandeln.“

In dieser Saison gibt es noch weitere Termine von Baskets@school. Schulklassen haben jederzeit die Möglichkeit, sich per E-Mail zu bewerben. Die Termine der nächsten Trainingseinheiten werden Anfang 2020 bekannt gegeben.

Mehr Informationen unter: www.telekom-baskets-bonn.de/fanzone/basketsschool.html

Quelle: Rheinische Anzeigenblatt GmbH & co. KG, 50735 Köln

Gedenken zur „Reichspogromnacht“ an der Gesamtschule Euskirchen

Auch dieses Jahr war die Gesamtschule wieder bei der Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht (9.11.2019) in Euskirchen mit einem SchülerInnenbeitrag vertreten.

Nachdem im letzten Jahr der Chor um die Kollegin Simone Arlt unser Schulbeitrag war, erläuterten unter Einbeziehung einer Power-Point-Präsentation diesmal – unter der Leitung von Kirsten Steiner – die SchülerInnen das Stolpersteinprojekt, für das zwei Klassen eine Patenschaft übernommen haben.

Bürgermeister Dr. Friedl, der eine sehr nachdenklich stimmende Eröffnungsrede hielt, bedankte sich im Nachgang schriftlich bei Kirsten und den SuS. 

Ebenfalls mit Schülerbeiträgen vertreten waren noch die Marienschule und das Emil-Fischer Gymnasium.

Beendet wurde die Gedenkveranstaltung durch ein gemeinsames Gebet von Pastor und Pfarrer, bevor die Runde von der Mensa als Schweigemarsch mit Kerzen zum Platz der 1938 abgebrannten Synagoge in der Fußgängerzone zog.

Auch im kommenden Jahr wird die Schule wieder an der Mahnung für die Lebenden und im Gedenken an das geschehene Unrecht mitwirken.

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