Häufige Fragen

Mein Kind geht bereits auf die Gemeinschaftshauptschule Georgschule oder die Willi-Graf-Realschule. Kann es dort auch nach der Errichtung der Gesamtschule seinen Abschluss machen?
Mit der Errichtung der Gesamtschule ist zeitgleich die Auflösung der Gemeinschaftshauptschule Georgschule und der Willi-Graf-Realschule verbunden. Allerdings werden beide Schulen nicht sofort aufgelöst. Vielmehr wird sich nach heutigem Kenntnisstand die Auflösung über einen Zeitraum von fünf Jahren erstrecken. Damit kann Ihr Kind seinen Abschluss an der Schule absolvieren, für die es angemeldet wurde.

Was passiert, wenn an der Gesamtschule mehr Kinder angemeldet werden als aufgenommen werden können?
Das Anmeldeverfahren für die Gesamtschule wird allen anderen Sekundarstufenschulen vorgeschaltet. Danach stellt sich heraus, ob die Anmeldungen die Aufnahmekapazität der Gesamtschule, die auf sechs Eingangsklassen (162 Schülerinnen und Schüler) begrenzt ist, überschreiten. Ist dies der Fall, wird unter Beachtung rechtlicher Kriterien die Aufnahmeentscheidung durch die Schulleitung getroffen. Diese Entscheidung wird allen Eltern bekanntgegeben. Da das Aufnahmeverfahren für alle anderen Sekundarstufenschulen erst im Anschluss beginnt, ist damit immer noch eine Anmeldung an einer anderen Schule möglich.

Mussten Anmeldungen für eine Oberstufe zusammen kommen oder konnte die Schule auch ohne Oberstufe an den Start gehen?
Die Gesamtschule ist als „aufbauende Schulform“ mit der Klasse 5 gestartet. Insofern war für das Zustandekommen dieser neuen Schule ausschließlich die Schülerzahl der Fünfklässler entscheidend. Der erste Oberstufenjahrgang bildet sich erst zum Schuljahr 2020/2021.

Gibt es an dem Standort eine ausreichende Zahl an Unterrichts- und Fachräume mit entsprechender Ausstattung, um dem Anspruch einer Gesamtschule im gebundenen Ganztag zu genügen?
Am jetzigen Standort der beiden Realschulen und der Gesamtschule gibt es grundsätzlich eine ausreichende Anzahl von Unterrichts- und Fachräumen, um die Gesamtschule hier auf Dauer unterzubringen und auf einer hohen Qualität zu unterrichten.
Ebenso gibt es bereits heute Räume für den Ganztag (z.B. Spiel- und Freizeiträume, Mensa). Diese Räumlichkeiten sind noch am Bedarf einer Ganztagsrealschule ausgerichtet. Mit dem Errichtungsbeschluss zur Gesamtschule hat der Rat der Kreisstadt im Rahmen eines umfassenden Sanierungskonzepts gleichzeitig über eine Anpassung des Raumkonzepts auf die Bedürfnisse einer Gesamtschule entschieden. Dieses Konzept wurde durch einen Gutachter erarbeitet und von der Bezirksregierung Köln bei der Gesamtschulgenehmigung geprüft. Hierin eingeschlossen ist ebenso die Verbesserung der Sporthallensituation.
So wurden z.B. die Eingangsklassen der Jahrgangsstufe 5 im Schulgebäude Ecke Ursulinen-/ Kaplan-Kellermann-Straße (weiß-gelbes Solitärgebäude) untergebracht. Bis zum Schulbeginn 2014/15 sind die dortigen Klassenräume vollständig renoviert worden. Das weitere Raumangebot wird dann mit der Anzahl der Schülerinnen und Schüler Schritt für Schritt und jahrgangsweise wachsen. Mit diesen Maßnahmen bieten die Gebäude der heutigen Realschulen perspektivisch eine verlässliche, auskömmliche Größe, die Differenzierung und attraktive inhaltliche Angebote – auch im Rahmen des Ganztags – erlauben.