Eröffnung unserer Dependance Kölner Straße

In diesen schwierigen Zeiten ist es besonders erfreulich, auch einmal wieder etwas Positives berichten zu können:

Endlich ist es fertig…unser neues Schulgebäude an der Kölner Straße.

Nach eineinhalb Jahren Sanierungs- und Bauzeit, durfte heute, unter Einhaltung der Hygienestandards, unser Schulleiter Thomas Müller den „Hausschlüssel“ des Gebäudes der ehemaligen Paul-Gerhardt-Grundschule an der Kölner Straße entgegennehmen.

Bürgermeister Sacha Reichelt überreichte diesen überdimensionalen Schlüssel für ein Gebäude, in dem es nicht schwerfallen dürfte, sich wohlzufühlen, so Reichelt. In Begleitung des Ersten Beigeordneten der Stadt Euskirchen, Alfred Jaax sowie der stellvertretenden Betriebsleiterin des Zentralen Immobilienmanagements, Renate Schulz, nahm man das Gebäude in Augenschein.

Ebenfalls waren Frau Ulrike Fritz (stellv. Schulleitung), Frau Claudia Riedel (Oberstufenkoordinatorin), und Frau Sabine Bohsem (Abteilungsleiterin I) anwesend, die es sich nicht nehmen lassen wollten, das Wachsen unserer Schule zu bestaunen.

Ca. 4,5 Mio € hatte die Stadt Euskirchen investiert, um ein neues schulisches Zuhause für zukünftig rund 160 Schulkinder zu schaffen. Ein kernsaniertes Gebäude, neue Fenster und Türen, ein neues Dach und neue Toiletten, ein schöner großer Schulhof, unterschiedliche Spielgeräte und auch digitale Infrastruktur, wie z.B. interaktive Tafeln und ein stabiles W-LAN-Netz in den Klassenräumen gehören zu der neuen und attraktiven Lernumgebung.

Mit ihnen werden hier auch zwölf Lehrer*innen und weiteres schulisches Personal einziehen und den Schulalltag gestalten.

Mittelfristig ist geplant, hier die Schüler*innen des fünften Jahrgangs unterzubringen, die unterstützt von der KJA (Katholische Jugendarbeit Bonn) dann auch diverse Angebote der Übermittagsbetreuung wahrnehmen können.

Wir freuen und bedanken uns recht herzlich!

Zum internationalen Holocaust-Gedenktag ein Zeitzeugengespräch mit Penina Katsir

Am 28.01.2021, einen Tag nach dem internationalen Holocaust-Gedenktag, nahmen etwa 65 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 und EF an einem sehr informativen und interessanten Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Penina Katsir aus Jerusalem teil.

Die Veranstaltung wurde von der Friedrich-Ebert-Stiftung organisiert und fand als Zoom-Konferenz statt. In der Schilderung ihrer Geschichte und Erfahrungen im Holocaust sprach die Zeitzeugin sehr detailliert über die grausame Zeit in den Jahren 1939-1945. Sie erzählte von Hass und Hunger, von Läusen und Verzweiflung, von Liebe und Tod.

Am meisten beeindruckte die Zuhörer die fröhliche und herzliche Art der Frau, die erst nach ihrem 80. Lebensjahr begann über die schwerste Zeit ihres Lebens zu berichten.

Am Ende hatten einige Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit ihre ganz persönlichen Fragen zu stellen.

Einige Kommentare von Schülern:

„Ich fand das Gespräch sehr interessant. Es war cool noch einen anderen, sehr persönlichen Blickwinkel der Geschichte zu hören.“

„Ich fand das Meeting sehr berührend und interessant. Vor allem hat mir gefallen, dass Frau Katsir trotzdem noch Lebensfreude hat und glücklich leben kann.“

Daniel Friesen

Jugendliteraturpreis 2020

Als meine Lehrerin uns vorschlug, dass wir uns beim Jugendliteraturwettbewerb der Lit. Eifel beteiligen, dachte ich drüber nach, aber dann vergaß ich es wieder. Nach einigen Monaten las ich die Kurzgeschichten, die 4 Jungs aus unserer Schule im vergangenen Jahr geschrieben hatten (s. Link unten) und die auch in einem Buch erschienen waren, das in der DaZ-Klasse steht. Die Texte haben mich sehr berührt und ich bekam Lust, einen eigenen Text zu schreiben.

Das Thema des Jugendliteraturpreises 2020 war “Alles auf Anfang!”, aber meine erste Geschichte wollte ich dann doch nicht einreichen, weil sie mich persönlich zu sehr betraf.

Also schrieb ich eine andere Geschichte. Sie heißt “Wenn der Tag wiederkommt” und handelt von meinem letzten Geburtstag in meiner Heimat. Die habe ich dann mehrmals überarbeitet, gemeinsam mit meiner Lehrerin. Dann habe ich sie eingereicht.

Wochenlang hörte ich nichts, aber dann kam ein Päckchen. Es enthielt meinen Preis: Ein großes blaues Buch mit arabischen Erzählungen vom 9. Jahrhundert bis heute – auf Deutsch. Ich freute mich riesig! Ein paar Tage danach kam dann auch das Buch mit allen Geschichten, die die Jury ausgewählt hatte.

Eine Feier zur Preisverleihung gab es in diesem Jahr leider nicht, ihr wisst warum, aber es war auch so eine schöne Erfahrung und ich möchte im nächsten Jahr wieder mitmachen.

Anagheem Aljaddoua, 9c, Dezember 2020

http://www.gesamtschule.euskirchen.de/sonderpreis-der-lit-eifel/  )

Der Jahrgang 5 hat Weihnachtskisten für „Die Tafel“ gepackt!

Anderen etwas Gutes tun, eine Freude machen und etwas Hoffnung schenken, das war das Ziel unserer Weihnachtsaktion „Weihnachtskisten der Freude“.

Der gesamte Jahrgang 5 hat sich im Fach „Soziales Lernen“ mit dem Thema Armut, Obdachlosigkeit und dem „Alleine sein“ auseinandergesetzt. Es wurden ergreifende Gespräche geführt und Erlebnisse geschildert, die den Kindern, zu dem Thema, am Herzen lagen.

Gemeinsam etwas Gutes tun, jeder ein bisschen, so gut er kann helfen, da waren sich alle einig. Gerade in der Weihnachtszeit soll Freude in die Herzen strömen.

Ganz egal ob 50 Cent vom Taschengeld, eine Packung Nudeln, ein verwaistes Spiel aus der Spielekiste, eine Dose Ravioli, Duschgel oder ein Buch, die Kinder brachten kleine Schätze an und wir sammelten alles in großen Kisten.

Mit sehr viel Mühe und Kreativität wurden Karten mit Weihnachtswünschen versehen und herrlich ausgestaltet. Schön sind sie geworden und werden sicherlich Freude bringen.

Mit sehr viel Liebe und sehr bedacht, packten nun die Kinder ihre schön geschmückten Schuhkartons, mit Leckereien von Ananasdosen bis Zuckerstreusel. Stolz wurden die fertigen, recht schweren Kartons in das Auto geladen und abtransportiert.

Wir wünschen von Herzen Freude mit den Geschenken, schöne Weihnachtstage und vor allem ein gesundes neues Jahr.

Der Jahrgang 5 und Frau Prell

SmiLe-Sprachpatinnen in Jahrgang 5

S. liest konzentriert, die Sonne wärmt durch das weit geöffnete Fenster seinen Rücken, vom Schulhof ist Rufen und Lachen zu hören. Die Sprachpatin sitzt auf der anderen Seite des Tisches, über dem Nasen-Mundschutz lächeln ihre Augen. Zwei Decken liegen für kältere Tage bereit. Jede Woche kommt sie in die Schule, für eine Stunde, in der gespielt, gesprochen und gelesen wird.

Auch in Corona-Zeiten bieten Sprachpat*innen unseren neuzugewanderten Schüler*innen regelmäßige Unterstützung an, aktuell wegen der Gesamtsituation nur in Jahrgang 5, denn dort müssen mehrere Kinder die deutsche Sprache von Anfang an lernen, in Wort und Schrift.

Frau Kilickeser vom Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Euskirchen brachte uns Anfang November eine große Kiste mit toll ausgesuchten und sehr passenden Sprach- und Lesespielen für die Sprachpat*innenstunden, dafür danken wir im Namen der Kinder sehr!

Kommunikation und Zusammenarbeit

Im Rahmen des sozialen Lernens verschönerte der gesamte Jahrgang 5 in einem Mini- Projekt die Fenster Fronten des Gebäudes mit Mandalas.

Aufgabe war hier, in Kleingruppen eine selbständige Planungsphase, sowie die Gestaltung der Muster gemeinsam und in Einbeziehung aller Gruppenmitglieder an das Fenster zu bringen.

Miteinander reden, seine Meinung äußern, Ideen einbringen und gemeinsam etwas erreichen war das Ziel.

Hier sind einige sehr gelungene Ergebnisse dieses Projektes.

Janett Prell (Tutorin)

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