Nähaktion „Masken für die Aktion Lichtblicke“

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen,

vor den Sommerferien wurde im Rahmen des Nähprojekts „Masken für die Aktion Lichtblicke“ fleißig genäht, Stoff gespendet und gegen eine freiwillige Geldspende Masken erworben.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei allen bedanken, die sich in irgendeiner Form an dieser Aktion beteiligt haben, sei es durch das Kaufen vieler Masken, das freiwillige Spenden von Soff und genähten Masken oder das Spenden von Geldbeträgen.

Ganz besonders bedanken möchte ich mich auch bei allen Geschäften und Praxen, die unsere Masken ausgelegt haben:

Bäckerei Kalt, Euskirchen

Tanzschule Schumacher, Euskirchen

Praxis für Ergotherapie Ricarda Hilbich, Euskirchen

Praxis für Naturheilkunde Ramona Klinkenberg, Euenheim

Geflügel Steeg Fridoon Rahimi, Kuchenheim

Ich freue mich, Ihnen und euch mitteilen zu können, dass wir eine Spendensumme von 1710,50 Euro an Radio Euskirchen und die Aktion Lichtblicke spenden konnten.

Sabine Bohsem

-Abteilungsleiterin 1-

Projekt-Basiertes Lernen: Unsere Helden der Corona-Krise

In Zeiten von Corona ist doch so manches anders. Eine Krise eben. Dabei sagt es Max Frisch so schön: „Eine Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.“ Diesen produktiven Zustand haben wir genutzt, indem wir in den letzten Wochen vor den Sommerferien – mit dem für alle SchülerInnen und LehrerInnen neuen, rollierenden Systems mit der Kombination aus Präsenzunterricht und Homeschooling – für das projektbasierte Lernen verwendet haben.

Beim projektbasierten Lernen wird der Unterricht aus verschiedenen Fächern um eine Leitfrage herum zentriert. Unsere Leitfrage war: Wer sind unsere Helden in der Corona-Krise und wie können wir sie unterstützen?

Um diese Frage zu beantworten, lernten die Schülerinnen und Schüler mehr über Helden (Englischunterricht), die Darstellungen von Helden (Kunstunterricht), wie man Briefe und Interviews schreibt (Deutschunterricht) und wer für sie selbst ein Held ist (Soziales Lernen). Schließlich führten alle Schülerinnen und Schüler mit ihren persönlichen Helden ein Interview.

An dieser Stelle möchte ich gar nicht zu viel verraten, sondern einen Schüler der 6c mit seiner Reportage über seine Helden der Corona-Krise selbst zu Wort kommen lassen. Viel Spaß beim Lesen!

Christine Gierlich, Tutorin der 6c

Die Polizei, unser Freund und Helfer – Meine Helden der Corona-Krise

Ich habe den Polizisten und Pressesprecher Lothar Willems interviewt und viele spannende Infos und Antworten zu meinen Fragen bekommen. Aber warum mache ich dieses Projekt? Mir geht es darum, dass die Menschen erfahren, das hinter allem ein Gesicht steckt, sei es ein Arzt, oder ein Polizist. Hinter jedem Beruf steckt ein Mensch mit seinen eigenen Erfahrungen.

Wie ich das Interview bekam war einfach. Ich ging zur Kreispolizeibehörde Euskirchen. Dort traf ich einen Empfänger. Ich sagte zu ihm „Ich wollte fragen, ob ich mit einem Polizisten ein Interview führen könnte, wegen meines Schulprojekts „Helden in der Corona-Krise.“ Er sagte zu mir: „Ich schicke jemanden zu dir.“ Es war Lothar Willems, der Pressesprecher und Polizist der Kreispolizeibehörde Euskirchen. Er war nett mit viel Humor und wir vereinbarten ein Interview am 8.6.2020.

Ich wartete am Empfang bis mich dort abholte. Er nahm mich in sein Büro und ich setzte mich hin. Daraufhin holte ich meine Sachen raus. Dann führten wir das Interview. Ich hatte 10 Interviewfragen, die ich Lothar Willems stellte.

Meine erste Frage hieß: „Wie sind sie Polizist geworden?“ Er antwortete, dass er sich beworben hätte, weil man vorher kein Abitur brauchte. Er erzählte mir, dass er 4 Kinder hat und seinen Job mag. Er mag es mit Menschen umzugehen und anderen Menschen zu helfen.

Ich fragte ihn, wie er die momentane Lage in Euskirchen beschreibt. Er meinte, dass die Menschen lange gebraucht haben, um zu verstehen, warum diese Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz sind, die Menschen in Euskirchen hätten sich erst spät an die Corona-Schutzverordnung gehalten. 99 Strafdelikte gegen die Corona-Schutzverordnung sind daraufhin passiert. Die Verbrechensrate ist gleichgeblieben, außer dass die häusliche Gewalt, die leicht gestiegen ist.

Ich fragte Herrn Willems, ob er mal zur Waffe greifen musste. Damit ist gemeint, ob er sie einsetzten musste. Er musste tragischerweise einen Menschen erschießen, erzählte mir Herr Willems. Ich fragte ihn außerdem, was er zu Korruptionsvorwürfen sagt. Er sagte, dass es einen Korruptions-Beauftragten gibt. Es gab einen Fall, das zwei Polizisten für Geld vertrauliche Informationen herausgegeben haben. Schließlich wurden sie suspendiert.

Schließlich fragte ich ihn, was sein verrücktester Einsatz war. Er erzählte, dass es verrückte Einsätze reichlich gibt, meistens jedoch nachts.


Das waren auch schon meine Fragen. Man muss bedenken, dass ohne die Polizei in Deutschland und auch International nichts läuft. Sei es ein Unfall, die Polizei kommt hilft sofort. Ampel kaputt? Die Polizei kommt und regelt es. Bei jemanden wurde eingebrochen? Die Polizei kommt erneut und hilft.

Das müssen wir beachten: Jeder Mensch kann was in unser Lage tun. Zusammen sind wir stark. In dieser Lage natürlich ist es auf gut Deutsch gesagt „Scheiße“, aber wenn wir alle zusammenhalten, schaffen wir das. Und diese Reportage zeigt euch, dass wir alle etwas verändern können.

Endrit Bajramaj, 6c

Coronaprojekte in der Notbetreuung

Unterschiedliche Projekte sind unter der Leitung von Lehrerin Janet Prell in der Notbetreuung erarbeitet worden.

Projekt „Corona Virus“

Der Corona – Virus an sich sieht wirklich interessant aus. Er sieht aus wie ein Wesen aus einer andern Galaxy. Er sieht gruselig aus, deshalb wollten wir ihn nachbilden. Eine große Styroporkugel wurde mit mit Acrylfarbe betupft. Aus Wolle, heißem Wasser und Seife haben wir Filzkugeln geformt und mit Kleber an Zahnstochern befestigt.

Jetzt ist es ein Virus geworden, der kleine Angst macht, weil er so schön aussieht.

Alina 6a

Projekt „wir halten zusammen“

Wir kamen auf die Idee, weil wir in dieser Zeit alle zusammen halten müssen. Die Zeit ist für keinen leicht und alle müssen aufeinander aufpassen.

Die Hände berühren sich nicht, weil man Abstand halten muss. Trotzdem sind wir verbunden.

Anastasia 5b

Projekt „Regenbogen“

Uns war sehr schnell klar, dass wir einen Regenbogen malen wollen. Der Regenbogen ist das „Mutzeichen“ für Kinder in der Corona Zeit.

Die Farben des Regenbogens haben wir mit Themen beschriftet, die uns in dieser Zeit beschäftigt haben.

Rot – Corona Namen

Was macht die Corona Zeit mit mir ……

orange – Gefühle

gelb – Umwelt

grün – Familie

hellblau – Schule

dunkelblau – Freunde

lila – Freizeit

Wir haben uns gedacht, dass Handschuhe und Mundschutzmasken die Symbole für diese Zeit sind. Deshalb mussten sie unbedingt mit auf das Bild.

Anastasia 5b / Lara (Bufdi)

Projekt „Handschmeichler“

Für mich oder andere eine Freude machen, das stand hier im Vordergrund.

Aus kleinen eckigen Holzklötzen wurde mit flinken Händen und viel Schmirgelpapier fleißig geschliffen. Die Ecken und Unebenheiten verschwanden. Das Objekt wurde zum „Handschmeichler“. Mit dem Brennstab schrieben wir eine Botschaft, Symbol oder Namen auf das Holzstück. Freude beim Berühren. Augen schließen, fühlen und entspannen.

Entlassungsfeier der 10er in Corona-Zeiten

Mächtig stolz waren am vergangenen Freitag (19.06.20) die Schüler*innen des ersten Entlassungsjahrgangs an unserer Schule. Unter Beachtung der Hygienevorschriften und Abstandsregelungen fanden in unserer Mensa die Feierlichkeiten statt.

Um 11.00 Uhr trafen die Schüler*innen der LZP (Langzeitpraktikumsklasse) ein. Danach ging es um 12.00 Uhr weiter mit der Klasse 10f, wonach um 13.00 Uhr die Klasse 10d folgte.

In diesem Stundenrhythmus wurden so alle Klassen verabschiedet. Insgesamt 26 Stehtische standen bereit, an denen Eltern und Angehörige den warmen Worten unseres Schulleiters Thomas Müller lauschten. Er hatte tatsächlich auch sieben unterschiedliche, kurze und klassenspezifische Reden vorbereitet.

Die Klassenlehrer kamen ebenfalls zu Wort und blickten zurück, auf 6 Jahre gemeinsamen Lernens, Streitens und Heranwachsens. Kleine Videoclips, Fotos und Geschichten sorgten für Heiterkeit bei allen. Sogar Tränen flossen.

Abschließend bot die katholische und evangelische Kirche Segnungen an.

Diese lange Zeit war gekennzeichnet von viel Arbeit, Anstrengung, Freud und Leid. So wurden alle Schüler*innen des Jahrgangs für ihre schulischen Leistungen, Erfolge, ihre sozialen Aktivitäten und Engagements geehrt.

6 Jahre in der nicht nur die Schüler*innen an den Herausforderungen gewachsen und gereift sind. Auch unsere Schule hat sich in dieser Zeit stetig weiterentwickelt, vergrößert und verbessert.

Heute steht unsere Gesamtschule da, als großes System, mit vielfältigen Angeboten im schulischen und außerschulischen Bereich. Zu unserer Schulgemeinde gehören heute knapp 1000 Schüler*innen, ca. 90 Lehrer, Mitarbeiter der KJA (Katholische Jugendarbeit), Schulpflegschaft und Förderverein, die gemeinsam den Schulalltag gestalten und immer weiter optimieren.

Lernpartnerschaften und -kooperationen mit unterschiedlichen Unternehmen, Berufsorientierung, Praktika, vielfältige Unterrichtsangebote in allen Jahrgangsstufen, eine gut aufgestellte Sozialarbeit, Sportprofil, Skifreizeit, Klassenfahrten u.v.m. können sich sehen lassen und schaffen gute Voraussetzung, an unserer Schule vorzeigbare Abschlüsse zu erreichen.

Zuversichtlich schauen wir in die Zukunft, in der sich unserer „Entlassenen“ weiterbilden und/oder beruflich entwickeln werden.

Jetzt beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt, der alle Chancen anbietet.

Wir wünschen für die Zukunft-alles Gute!!!

Weitere Fotos und Bilder zu Schüler*innen, Lehren und zur Abschlußfeier und zur Ehemaligen-Seite finden Sie unter:

http://gesa-ehemalige.de/

Aufnahmeprüfung für die zukünftige Sportprofilklasse

Endlich wieder Sport!“, werden sich die knapp 60 interessierten Kinder von über 20 verschiedenen Grundschulen gedacht haben. Bei bestem Wetter konnten am 18., 19.und 20. Mai zahlreiche Athletinnen und Athleten ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen, wobei alle ein Ziel verfolgten:

Ich möchte im nächsten Schuljahr in die Sportprofilklasse. Über diverse Disziplinen ermittelte die Fachschaft Sport, welche Schülerinnen und Schüler einen Platz ergattern konnten.

Wir danken allen für die drei Nachmittage, an denen wir uns endlich wieder nur auf den Sport konzentrieren konnten und einen fairen Wettkampf, Ehrgeiz, Freude, Unterstützung und Talente an vielen Stellen beobachten konnten.

Unsere Sportlehrer (v.l.n.r. Herr Moj, Herr Warner, Herr Friesen und Herr Rogner)

Ihr erfahrt zeitnah per Post, ob ihr in der Sportprofilklasse seid.

Wir freuen uns auf euch!

Karneval 2020

Auch in diesem Jahr startete der Karneval an unserer Schule mit dem „Weiberdonnerstag“. Die Feierlichkeiten hielten sich jedoch in Grenzen.

Während die Schüler*innen des 5. Jahrgangs zunächst gemeinsam frühstückten und anschließend verkleidet zu Karnevalslieder tanzten, hatten die Kinder der Jahrsgangstufe 6 in ihren Klassenräumen Spaß.

Auch die Kinder der 7., 8. und 10. Jahrgänge begannen den Tag mit einem gemeinsamen Frühstück, um dann anschließend unterschiedliche Kinovorstellungen zu genießen.

Die Schüler*innen des 9. Jahrgangs befinden sich derzeit im Praktikum, sodass sie leider nicht an schulischen Karnevalevents teilnehmen konnten.

Aber wer weiß, vielleicht haben sie ja auch die Pappnas` auf!!?? :))

1 2 3 17